Selbstgesteuertes Lernen an der ASS

Selbstgesteuertes Lernen - warum?

Warum gerade auch ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt Lernen selbstgesteuertes Lernen fördern sollte:

  1. Erweiterung von Lernkompetenz und Selbstständigkeit: Diese Kompetenzen werden in einer digitalen Welt immer mehr von Bedeutung, um in einer solchen Gesellschaft bestehen zu können. Der Förderanspruch der Schülerinnen und Schüler eines SBBZ Lernens endet spätestens nach dem 9. Schuljahr. Dann müssen die jungen Menschen größtenteils alleine zurechtkommen. Zum selbstgesteuerten Lernen gehört, dass Schülerinnen und Schüler mehr und mehr ihre Lernziele planen, lernen sich Hilfe zu holen, immer wieder ihr Lernen betrachten und reflektieren. Sie können eine Lernstrategie entwickeln, Lernfortschritte können sichtbarer werden und Selbstwirksamkeit wird erlebt.
    Viele Studien zeigen durchaus einen positiven Zusammenhang zwischen selbstregulierten Lernstrategien und schulischem Erfolg. Gerade für Schülerinnen und Schüler eines SBBZ Lernens ist das Erlernen einer Strategie, sind klare Lernstrukturen und das Visualisieren von Lernfortschritten besonders wichtig.
  2. So wird es auch möglich, dass Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichsten Voraussetzungen, was immer mehr Realität an Schulen ist, individuelle Lernwege gehen können. Individuelle Förderziele und weit auseinandergehende Lerngeschwindigkeiten sind Anforderungen an einem SBBZ Lernen.
  3. Selbstgesteuertes Lernen ist erste Übung für lebenslanges Lernen und berufliche Anforderungen. An den Berufsschulen werden mehr und mehr Lernwege bestritten, die ebenfalls selbstgesteuert werden sollen. Um Schülerinnen und Schüler darauf vorzubereiten, wird dringend selbstgesteuertes Lernen mehr trainiert und ermöglicht werden.

Dies ist nur möglich, wenn eine Schule sich gemeinsam auf den Weg macht. Es erfordert Teamarbeit und das Mitdenken aller.

Unterstufe (Klasse 1-3)

Mittelstufe (Klasse 4-6)

Oberstufe (Klasse 7-9)